Der Gitarrist und Komponist Jürgen Saalmann schöpft aus einem breiten Spektrum von musikalischen Einflüssen. Er versteht es mit großem Sinn für Raum, Zeit und Klang Neoromantik, moderne Klassik und Jazz miteinander zu einem sehr eigenständigen Stil zu verbinden. Stücke mit schwebenden Klängen und dem Gespür für Stille wechseln in seinem Soloprogramm mit melodischen oder expressiven Kompostionen.
(Jazzpodium/ Rainer Bratfisch 03/2010)
"Für Jürgen Saalmann ist seine zweite Solo CD ein "bunter Stilmix zwischen moderner Klassik, World und Jazz". Warum sind Gitarristen oft so tiefstapelnd? Die 15 Kompositionen umreißen ein musikalisches Oeuvre, das sich nicht zwischen engen Genregrenzen realisiert, sondern weit jenseits in einem musikalischen Parallel- Unsiversum angesiedelt ist, das sich jeglicher Kategorisierung speert. Die Stücke folgen dabei einer Choreografie, die zwar von "Gedanke/ Aufbruch" bis zu "Ankunft" reicht, ohne jedoch Start und Ziel zu definieren. "White Tango" und "Red room" verweisen auf (klang)farbliche Assoziationen, aber selbst diese erweisen bereits sich nach wenigen Takten als zu restriktiv. Die Musik Jürgen Saalmanns verfügt über ein eigenes mehrdimensionales Koordinatensystem, bestimmt von der Gefühlslage des Rezipienten. Stücke wie "Gedankenverloren und "Impression 1" schweben frei irgendwo im Zeit und Raum, andere, wie "Bipolar blues" sind erdverbundener. Melancholie wechselt mit emotionalen Explosionen, von einer musikalischen Wohlfühl- Insel schlägt Saalmann eine filigrane Brücke zu einer Vulkan- Insel, die sich gerade aus dem Meer erhebt. Musik für den Morgen, Musik für den Abend und alle Zeit dazwischen.
(FolkWorld issue41- 03/2010 Eelco Schilder)
"Last but not least the German guitarist Jürgen Saalmann who recorded a solo-guitar only album called Aufbruch. On this second solo album Saalmann plays fifteen new compositions in modern classical style with influences from the blues, jazz and roots music. Interesting how occasionally make me think I’m listening to a harp. I think it’s the way of picking the strings and the clear sound of his instrument. His music has a romantic touch and a peaceful and introvert character. Even a more up-tempo tune like Sambadu keeps having a natural kind of peace. Nice how he shows many styles and manages to follow the same line during the full hour. A warm and friendly solo guitar album with nice music, that’s for sure."
(monsters & critics/ Reiner Molz 27.1.2010)
"Seinen eigenen Stil präsentierte Jürgen Saalmann bereits 2008 mit der Veröffentlichung seines CD Debütwerks „Acoustic Lounge“. 2010 ist er mit „Aufbruch“ erneut am Start und legt dem Acoustic-Guitar Musik Freund eine bunte Stilmixtur aus fünfzehn Eigenkompositionen vor. Die Nylonsaitengitarre singt vor Emotionen. Wunderbare Klangstrukturen die schweben, aber auch mal vor Energie hier und da explodieren dürfen. Eine Reise durch Raum und Zeit, mit dem besonderen Zug zur Moderne.
Sich zurück lehnen, genießen, sich wohlfühlen, auch wenn es durchaus auch mal machtvoller aus den Lautsprechern erklingt. Die Musik von Jürgen Saalmann hat vieles im Angebot. Der facettenreiche Gitarrist variiert zwischen moderner Klassik und Jazz, zwischen Ragtime und Blues, zwischen Bossa Nova und Latin. Auch ein Hauch von Oriental mischt sich in seine Kompositionen. Ein Spiel zwischen Romantik und melodiösen Weisen - mal fragil mürbe, mal brisant, mal im Ungewissen fischend. Eine spannende Melange.
„Aufbruch“ von Jürgen Saalmann – ein eindrucksvoller Schritt in eine kreative Zukunft."
"Mit Eigenkompostionen zauberte er Stimmungsbilder von Mondnächten und Sommer- Swing und zog mit leisen Tönen die Zuhörer in seinen Bann. Dass er vor kurzem einen Gitarrenwettbewerb in Münster gewonnen hat, dürfte keinen verwundern, der seine technische und musikalische Fähigkeit wahrnehmen durfte"
(Stadtspiegel Haltern, 30.12.2009)
"Mit spannungsgeladenen Eigenkompositionen spannte zunächst Jürgen Saalmann den Bogen von Astor Piazolla bis zum verfremdeten Blues. Folkloristische und klassische Einflüsse verarbeitete der erklärte Fan des argentinischen Tangokomponisten zu facettenreichen Melodiegeflechten („White Tango“, „The Rising“). Trotz unüberhörbarer Rockelemente und perkussiven Verfeinerungen blieb der studierte Gitarrist mit seiner Konzertgitarre stets der klassischen Spieltradition treu – mal lyrisch verspielt („Vollmond“), mal atemberaubend virtuos („Bipolar Blues“)."
(Westfälische Nachrichten, 6.10.2009)
"...Den Anfang machte Jürgen Saalmann mit einem ergreifenden, surreal transformierten „Cante Jondo“. Gefühlsausbrüche zeigte er in seinem „Bipolar Blues“, blieb mal verträumt, mal rockig hart. Seinem Bossa Nova flocht er virtuos ein besinnliches Nocturne mit winzig kleinen, hellen Tontupfern ein, machte gar Anleihen bei russischer Tonkunst."
(Ruhrnachrichten 23.3.2009. Martin Schreckenschläger)
"….Sein Spiel begeisterte durch hohe Fingerfertigkeit und Virtuosität."
(Halterner Zeitung, 23.4.2008)
"Great compositions and playing"
(Ian Melrose/ Berlin)
Jürgen Saalmann bei myspace.


